Bericht 127: Der C-Hirsch von der Kellner Schweige
Eines Nachmittags im Spätnovember, die Arbeit erlaubt es um diese Zeit, beschlossen mein Jagdfreund Andreas und ich einen Pirschgang zu machen. Da noch etliche Rehgeisen und Kalwild zum Abschuss frei waren wollten wir eben eine Rehgeis erlegen. Als wir nach kurzer Pirsch ein Rotwildkalb allein erspäten, beschlossen wir dieses anzugehen. Ich kam auf ca 60 m Schussenfernung zum Kalb hin, als ich mich herrichtete bekam es jedoch luft, wechselte über den Forstweg und verschwand im Dickicht. Nor isch holt nicht dachte ich mir und schaute Andreas zu, welcher ca 100 m von mir entfernt stand und wollte ihm ein Zeichen geben daß die Pirsch weitergehen kann. Eben in diesem Moment geht Andreas in den Anschlag und schon fliegt die Kugel.
Bei mir großes Missverständnis, was hat er jetzt beschossen. Dann schreit er: I glab an Laufschuss, also Nachsuche.
Wir bewegen uns also Richtung Anschuss, als wir den C-Hirsch  liegen sahen, perfekter Blattschuss, flucht ca 150 m kein schweiss am Anschuss und auch nicht auf der Wundfährte, welche schön auf der Schneedecke zu erkennen war. Wiedereinmal hat uns eben die Jagd gezeigt dass die Jagd immer etwas neues zu bieten hat und daß speziell beim Rotwild immer eine Nachsuche, auch mit Hund, erforderlich ist, da meistens am Anschuss nicht viel zu finden ist. WH Andreas zum C-Hirtsch. Das Bild zeit Michael den Sohn von Andreas, der immer wieder gern ein Stück Rotwild im Geigerstadl hängen sieht. 


Weidmannsheil

                                                                                                                           Bericht und Fotos:  Roman Pattis

 

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