Bericht 108: Hirschkalb und schwaches Rehkitz erlegt

Nachdem ich am 24.Oktober am Nachmittag das zweite sehr schwache Rehkitz ( beide noch in der Sommerdecke und beide nur 6kg!!!!) erlegen konnte und es erst halb sieben Uhr Abends war,  fuhr ich noch mit dem Auto ins nächste Dorf um dort in einem Feld auf Rotwild anzusitzen. Kurz vor sieben kam noch die Bäuerin mit einem Korb um oberhalb des Feldes etwas zu holen. Als sie gleich darauf zurückkam entschuldigte sie sich für die Störung, was sie natürlich nicht zu  tun brauchte, da sich ja jeder Mensch frei bewegen kann und ich schließlich in ihrem Feld saß! Ich sagte ihr das sie überhaupt nicht gestört hat und zudem die beste Zeit erst kommen würde. Als sie einige Minuten weg war und ich währenddessen das Feld abglaste kamen plötzlich drei Stück Rotwild. Sofort versucht ich die Stücke anzusprechen, was wegen der fortgeschrittenen Finsternis nicht ganz einfach war! Trotzdem konnte ich Tier und Kalb erkennen. Als sich das Tier ein bisschen vom Kalb entfernte suchte ich mit dem Leuchtkreuz das Blatt des Kalbes, stach ein, atmete noch ein paar mal kurz durch und als es schön Blatt stand, hörte man auch schon den Knall der Büchse durch die Nacht hallen! Alls ich, nach dem ich vom Mündungsfeuer geblendet war, wieder gut sehen konnte, konnte ich erkennen wie die zwei Tiere hochflüchtig abgingen und das Kalb im Feuer lag! Was für ein Glücksgefühl! Das schrecken des Tieres konnte ich noch eine Weile vernehmen und als wieder Ruhe einkehrte, begab ich mich zum Kalb. Dort angekommen nahm ich wie gewohnt den Hut vom Kopf um dem Hl. Hubertus in einem kurzen Gebet zu danken!

 Waidmannsheil Peter

 

Ps: Ich möchte noch den Elias grüssen ( mein Patenkind) der beim Abschuss des Rehkitzes dabei war und der ein ganz begeisterter Jäger ist. Waidmannsheil Elias


                                                                                                                           Bericht und Foto: Peter Taferner

 

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