| Bericht 85: Schöne Hirschjagd |
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Nach meiner dreijährigen Sperre auf den Trophenhirsch, durfte ich mich dieses Jahr wieder auf die Hirschjagd freuen. Schon zu beginn der Jagdsaison wurden in unserem Revier einige starke Basthirsche gesichtet was eine spannende Jagd auf diese edle Wild erahnen lies.
In der
Hoffnung auf den verbleib von so manchen T-Hirsch in unserem
Revier vergingen die Monate Juni und Juli und mit ersten
August ging bei uns die Jagd auf den T-Hirsch auf. Der August
verging zu meiner Verwunderung erstaunlich ruhig aber einige
Jagdkameraden hatten auch wirkliches Pech einmal waren es
nur Basthirsche ein anderes mal Fehlschüsse welche einen
zeitlich früheren Abschuß verhinderten .Nach einigen wirklich
interessanten Pirschgänge im August und nach der Bockjagd
beschloss ich am 1. September wieder einmal in unser "Oberwielenbacher
Tallie" auf die Jagd zu gehen denn wir haben dort ein tolles
Gebiet in welchen sich des öfftern Rotwild aufhält. Bei Aufstieg
zu meinem
was mich ein wenig wunderte! was hatte sie gestört? Etwas später zog auch eine Rehgais zügig vorbei ich dachte mir wos hom de Vicho la a so zi renn? Nach etwa 20 min sah ich pöltzlich das Hinterteil eines Stückes Rotwild etwa 100 Meter oberhalb von mir hinter einen jungen Zirmbaum stehen und machte mich sofort Schuß klar, ich dachte mir was immer es ist ich bin auf alles drauf Hirsch -Tier-Kalb. Das Stück Rotwild im Visier zog das Stück etwa 2 Meter weiter wo ich sah dass es ein Stier ist da ich das Geweih etwas erkennen konnte und mein erster Gedanke war der hot obo longa Stong und so entschloss ich mich, auch wenn das Blatt durch die Äste einenes Lärchenbaumes etwas verdeckt war zu schiessen ,sofort hört ich den Kugelschlag und dachte mir Guat. Ich repetierte nach und wartete denn der Hirsch sprang rechts in den Wald ab, nach einigen Sekunden stille hörte ich das brechen von Ästen und plötzlich brach der Hirsch durch Zirmbäume und fiel wegen der Steilheit des Gelände sich mehrmals überschlagen ca. 30 Meter an mir vorbei und blieb bei einen kleinen Zirmbaum liegen. Mit zittrigen Händen packte ich meine Sachen zusammen und stieg ab, beim Hirsch angekommen machte ich einen Juchizer denn es war ein wirklich guter Abschuß ein ungerader Zwölfer. Nachdem ich meine Jagdkollegen benachrichtigt hatte machte ich an die rote Arbeit ,welche erledigt war als mein Bruder Martin und Jagdkollege Franz mit Sohn Daniel kamen um mir bei der Bergung zu helfen .Es war nicht so einfach den Hirsch zu Tal zu bringen und auf den Anhänger welchen Jagdkollege Franz mitbrachte auf Zirmäste aufzubetten aber ohne Schweiß kein Preis. Anschließen wurde der Abschuss noch bei der Ida vom Gasthof Engelberger kräftigt gefeiert.
Weidmannsheil
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