Bericht 52: Zerwirkraum und Jägerstübele in Montan

Freundlicher Weise wurden uns, als Montaner Jagdverein ,vor einigen Jahren von der Gemeinde Montan  Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt um einen Zerwirkraum und Kühlzellen einzurichten. Da es sich hierbei um zwei nicht sehr große aber zusammenhängende Räume handelte, entschieden wir auch eine kleine Jägerstube einzurichten. Letztere sollte vor allem dazu da sein, Sitzungen oder Versammlungen abzuhalten, aber uns auch bei geselligen Anlässen beherbergen. Wie es die neuen EU-Richtlinien vorschreiben, haben wir neben einem Zerwirkraum zwei Kühlzellen errichtet. Die eine um das Wild in der Decke abhängen zu lassen, und die andere dient zur Lagerung des Wildbrett.

Nach nun zwei Jahren Planung und Arbeit war es Anfang Mai soweit. Die Kühlzellen, der Zerwirkraum und die Jägerstube waren fertig und wir entschieden sie feierlich einzuweihen.

 

Bereits den ganzen Tag über waren wir damit beschäftigt alles auf Hochglanz zu bringen. Gamswürste , geselchtes vom Hirsch und vieles mehr wurde aufgeschnitten und sorgfältig auf Teller und Spiegel vorbereitet. Am späten Nachmittag, wie üblich im letzten Moment,  fragte ich noch ein paar Freundinnen  ob sie so lieb sein würden uns bei der Bedienung zu unterstützen. Bei der Gelegenheit möchte ich den hübschen Damen für Ihre Hilfsbereitschaft und Ihre Mühe herzlich danken......“

 

Feierlich wurde die Prominenz von unseren Jagdhornbläsern empfangen, bevor alle von Oswald begrüßt wurden. Kurze Besichtigung der Räumlichkeiten, ein Glas Sekt und dann die Rede unseres Revierleiters mit den Dankesworten an den Landeshauptmann für die finanzielle Unterstützung. Ein großes Vergelt's Gott richtete Oswald aber auch an die Gemeindeverwaltung, vor allem an den Bürgermeister Luis Amort, ohne dessen gute Unterstützung es sicher nicht geklappt hätte. Ein Dankeschön auch an alle die auf irgendeine Art und Weise mitgeholfen haben, vor allem an den Jagdausschuss.

Unser Landeshauptmann und Oberjäger Dr. Luis Durnwalder bedankte sich für die Einladung und sprach den Montaner Jägern ein großes Lob aus. In seiner Ansprache bekräftigte er vor allem wie wichtig es in der heutigen Zeit sei, Wildbrett  für den Eigenbedarf  oder Verkauf , fachgerecht vorzubereiten und zu lagern.

Den größten Verdienst zur Realisierung dieser Anlage hat aber sicher unser Revierleiter Oswald Pichler und ich möchte mich hier als Vize-Revierleiter nochmals allen anschließen und Dir Oswald ein großes Kompliment für deinen unermüdlichen Einsatz aussprechen!!!

 

 

Möge uns diese Einrichtung in Zukunft viel Freude bereiten, bei der Kühlung oder Zerwirkung unserer Jagdbeute und für gesellige Stunden unter Freunden sorgen...

 

Weidmannsheil

                                                                                                                         Bericht: Lindner Christian
                                                                                                                         Fotos:  Bernard Markus

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