| Bericht 32: Mein erster C-Hirsch |
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Ich packte um 17 Uhr meine Sachen und fuhr zum Obleitenhof oberhalb Aschbach, von dort aus hatte ich noch etwa eine halbe Stunde Fußmarsch, bis zu dem von mir ausgewählten Ansitz ( die Stoan Riese ) dort angekommen ca. um 18 Uhr richtete ich mich dort ein Spektiv und Repetierer Rössler 7/64 griffbereit als bereits wenig später etwa 150 m unterhalb von mir eine Gams austrat. Als ich die Gams mit dem Spektiv genauer ansprechen wollte ,bemerkte ich unterhalb der Gams eine Bewegung in den halbwüchsigen Fichten ,es war ein Stück Rotwild, sofort erhöhte sich mein Puls denn ich wusste wir hatten noch einen C-Hirsch zu Abschuss frei. Das Stück zog weiter ein genaues Ansprechen war wegen des dichten Fichtenbestandes nicht möglich und das Stück verschwand im Wald. Wars das gewesen, dachte ich mir ,und so verging etwa eine Stunde als plötzlich wiederum ein Stück Rotwild aus dem Wald in die schmale Lichtung eintrat. Ich konnte das Stück als C-Hirsch ansprechen ,ich richtete mir sofort die Auflage her es waren etwa 150 m steil bergab zu schießen .Die Kugel verlies den Lauf , der Hirsch zeichnete und lief rechts von mir in den Wald. In meiner Aufregung mein erstes Stück Rotwild erlegt zu haben verlies ich den Ansitz, und begab mich zum Anschuß. Auf einmal vernahm ich das brechen von Ästen und es wurde still. Mit der Gewissheit den Hirsch tödlich getroffen zu haben, begann ich die Suche. Die zuvor benachrichtigten Jagdkollegen Franz, Christian und Lois halfen mir dabei. Ein Juchizer von Christian und ein lautes ; do lig a; lies in mir ein Glückgefühl aufkommen, die anschließende rote Arbeit und Bergung verlief wegen des steilen Geländes sehr mühsam und anstrengend. Beim Auto angekommen war auch Jagdkollege Paul zur stelle welcher mir den C-Hirsch in die Kühlzelle transportierte.
Mit einer kleinen Feier ließen wir das erlebte Revue passieren und den Abend gemütlich ausklingen.
Mit einem kräftigen Waidmannsheil
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