Jagdliche Floristik

Das neulich stattgefundene Kursangebot der Arbeitsgruppe Südtiroler Jägerinnen hat guten Anklang gefunden. Rund 10 interessierte Personen – Jägerinnen sowie Nicht Jägerinnen fanden sich dazu in der Pizzeria Nussbaumer in Auer ein. Auf der einladenden, überdachten Terrasse wickelte sich das Geschehen ab. Nach einer theoretischen Einführung über grundlegende Kenntnisse in der Floristik – wie Materialien, Arbeitsgeräte, besondere Vorgangsweisen, Kenntnisse von giftigen Pflanzen usw., Verwendungszweck der Kreationen machten sich die Teilnehmerinnen an die Arbeit. Zur Verfügung standen ausschließlich Materialien aus dem Wald – wie Wurzelstöcke, Rinden, Zweige, Kleinbeerenstauden, Moose, Flechten, Zapfen… Am Beginn machte sich etwas Unsicherheit breit. Wie – wo und womit soll begonnen werden? Ausgangspunkt ist immer die Basis. Soll nass gesteckt werden? Ist die Kreation für den Innenraum gedacht, einen Tisch, wo auch gespeist wird? In diesem Fall dürfen keine stark riechenden Pflanzen (Farne z.B.) verwendet werden. Wird ein Eingangsareal dekoriert, kann es auch größer ausfallen um in Geltung zu kommen. Jedoch sollten sich weitere Kombinationen immer ähnlich sein, dieselben Elemente verwendet werden, wenn auch in anderer Form. Viele weitere Fragen konnten im Rahmen dieses Nachmittages geklärt und erörtert werden. Am Ende konnte sich das Ergebnis sehen lassen. (Siehe Fotos)

 Die Arbeitsgruppe bedankt sich bei dieser Gelegenheit sehr herzlich beim „Nussbaumer Hermann“ – Wirt und Jäger für die freundliche Aufnahme und abschließende Bewirtung.

                                                                 Text und Fotos: Margareth Morandell - Südtiroler Arbeitsgruppe

 

 nach oben