| BERICHT 96: Mein erster Rehgaisabschuss |
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Da heuer so ein milder Herbst ist und die Jagd auf Rotwild sehr schwer ist und ich mit meinen Jagdkollegen schon so oft vergeblich angesessen waren, haben wir entschieden es auf Rehwild zu probieren. Am 18. November hatte ich mit meinem Jagdkollegen Dietmar ausgemacht, mein Sohn wollte auch mit. Wir holten Dietmar ab und starteten ins Revier in die Leiten des Vezzanersonnenberges. Dort angekommen marschierten wir eine dreiviertel Stunde Bergauf. Als wir an einer übersichtlichen Stelle ankamen, wo man das buschige Gelände gut im Blick hatte, machten wir uns eine Auflage. Wir konnten auch bald schon zwei Rehe beobachten, eine Geiß mit ihrem Kitz. Sie waren aber auf 370 Meter und heranpirschen konnten wir in den Büschen und Dornensträucher auch nicht. Als die Sonne unterging, trat noch ein Bock aus. Dieser hatte auch noch nicht abgeworfen. Nun begann es zu dämmern und wir traten den Heimweg an.
Aber so ist das halt! Kurz darauf sahen wir eine Geiß ohne Kitz, sie zog aber schnell ins Gebüsch und es wären auch 300 Meter gewesen also zu weit. Nun pirschten wir weiter, da sah ich ein Stück Rehwild, es stand auf 150Meter. Durschs Spektiv meinte Dietmar, es ist eine Geiß und nicht führend die kann ich schissen. Ich hatte bereits eine Auflage gemacht und das Stück im Glas. Sobald ich seine Worte hörte, entsicherte ich und lies den Schuss brechen. Ich sah wie die Geiß im Feuer liegen blieb. Wir brachen nun auf zum Anschuß. Da lag sie nun meine erste Rehgeiß. Dietmar überreichte mir den Bruch und wünscht mir Weidmannsheil. Dann begann die rote Arbeit. Nun ging auch die Sonne auf, was für eine schöne Ausblick, wie die Berge im rot der Sonne glühten. Wir tranken noch eine Tee und genossen dieses Naturschauspiel.
Auf diesen Weg noch an großen Dank den Dietmar für des schöne Jagderlebnis!
Weidmannsheil!
Bericht und Fotos: Pircher Christian Revier Schlanders |