BERICHT 86: Jagd auf den kleinen Hahn

Der 15. Oktober ist in unserem Revier ein ganz besonderer Tag, obwohl wir ein relativ kleines Revier sind , wurden wir mit einigen außergewöhnlich guten Balzplätzen gesegnet.

So waren auch heuer wieder 6 Spielhahnen zum Abschuss freigegeben.

Zu diesem besonderen Anlass ist es nunmehr Brauch geworden, dass wir jährlich einer Einladung eines unserer Jagdkameraden folgen und uns nach der Jagd erfolgreich oder nicht bei ihm auf seiner Alm einfinden um dort den Rest des Tages in gemütlicher Runde ausklingen lassen, aber dazu nachher mehr.

Im der Finsternis des Morgens machte ich mich auf den Weg zu meinem Ansitz , wo ich bereits ein paar mal in den vergangen Jahren erfolgreich zum Abschuss kam.

Dort angekommen bereitete ich alles vor den bereits in den Tagen zuvor konnte ich auf ca. 150m oberhalb meines Ansitzes immer wieder einen sehr guten Hahn bei der Balz beobachten, dieser sollte es sein.

Als der Morgen graute erhob ich mich etwas um mit dem Fernglas die Gegend oberhalb von mir abzuglasen, aber es war noch kein Stingel zu sehen.

Kaum hatte ich es mir wieder gemütlich gemacht hörte ich wie es über meinen Kopf hinweg zischte, es waren 5 Hahnen die etwa 20 m über mich hinab schossen in Richtung einer Senke wo sich mein Vater befand.

Ich dachte das fängt ja gut an , ich hatte sie wohl nicht gesehen , da sie sich in einer senke hinter des von mir beobachteten Kamms befanden.

Kurz darauf hörte ich wie der erste Schuss brach, just in der Gegend wo ich meinen Vater vermutete.

Die Ruhe des Berges wurde immer wieder gestört , leider nicht von Balzgesängen wie ich es erhoffte , sondern von Kugelschüssen .

Ich hatte mich diesmal wohl für den falschen Blaz entschieden , es war bereits hell und ich konnte von meinem Balz aus einige andere Jäger beobachten die sich mit ihren Hahnen auf den weg zur Hütte machten die sich unter mir befand , der Kamin stieß bereits schwarzen Rauch aus.

Dies konnte nur eines bedeuten, das Frühstück war bereits vorbereitet und wartete auf uns.

Ich packte meine sieben Sachen und machte mich auch auf den weg zur Alm.

Dort angekommen hatte die Sennerin bereits das Frühstück vorbereitet.

Immer mehr Jäger fanden sich ein, ob erfolgreich oder nicht . Von jenen die erfolgreich waren wurden die Hahnen begutachtet und man kam zu dem Entschluss, das der Beginn ein guter war , den es waren allesamt sehr gute Hahnen.

 Wir machten es uns in der Hütte gemütlich wo uns die Sennerin eine riesige Pfanne mit Spiegeleiern mit Speck servierte.

Es wurde gegessen und getrunken gelacht und viel erzählt.

Um es kurz zu machen so verlief auch der erst des Tages mit Essen und Trinken in gemütlicher Runde.

Nun werden sich viele die diesen Beitrag lesen denken , was schreibt der da , es gibt keine Bilder und der Erzähler hat keine Abschuss getätigt.

Aber ich hoffe vielen von ihnen geht es anders, jene schwelgen jetzt wohl selber in Erinnerungen , den an diesem Tag ist das eigentlich Jagdglück Kameraden die diesen Tag jedes Jahr zu einem besonderen Tag machen ganz egal ob erfolgreich oder nicht.

Dafür möchte ich  mich beim alljährlichen Gastgeber und meinen Jagdkameraden mit einem Weidmannsheil bedanken, den dies ist es wohl was die Jagd ausmacht , was helfen Kapitale Trophäen die man nur alleine bewundert und feiert.

Das war auch das Ende der Birkhahjagd in unserem Revier, den am 2 Tag war der genhmigte Abschuß erfüllt.

 

 

                                                                                                      Bericht und Fotos: Thomas Hofer Revier Mareit

                                                                                                      Foto: Stefan Völkl

 

 

 

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