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Bis
jetzt hatte ich einige Einladungen
um auf die Jagd in fremden Revieren
zu gehen.
Es waren alles sehr
schöne Erlebnisse, von denen ich
keines missen möchte.
Letztes Jahr, konnte
ich aus gesundheitlichen Gründen,
meine mir zugeteilten Abschüsse im
eigenen Revier nicht tätigen.
Heuer durfte ich auf
den T-Bock!
Der 01. August kam
schneller als gedacht und mein Jagd-
und Arbeitskollege Christian bot mir
an, mich zu begleiten.
Ich nahm das Angebot
gerne an, denn ich bat ihn, mich das
Aufbrechen zu lehren!
Gesagt, getan, am 01.
August um 04.30 Uhr hockten wir
bereits an unserem Ansitzplatz.
An diesem Morgen,
dauerte es lange, bis es ein wenig
aufhellte, da der ganze Himmel
wolkenverhangen war.
Alles wurde
vorbereitet, Auflage, Spektiv, usw.
bis 08.30 Uhr tat sich gar nichts,
wir hatten keinen Anblick.
So, sagte Christian,
jetzt essen wir mal was und danach
suchen wir einen anderen Ansitzplatz
auf.
Als ich anfing,
meinen Rucksack zu leeren, sah ich,
dass meine Schuhe und Hose voller
Kuhmist waren.
Wenn ich es gewollt
hätte, wäre es mir nie gelungen, in
diese ganzen Kuhfladen zu treten,
die den Weg zum Ansitz säumten.
Büchse, Spektiv und
Fernglas wurden gegen Speck, Wurst
und Käse ausgetauscht.
Wir ließen es uns
schmecken, denn wir waren beide ohne
Frühstück aufgebrochen.
Nach ca. 10 Minuten,
ich kaute gerade an einem Stück
Speck herum, sagte Christian, da
unten steht eine Geiß.
Mir blieb fast der
Bissen im Halse stecken, denn ich
war gedanklich schon auf dem anderen
Ansitz.
Ich nahm ganz langsam
meine Büchse und versuchte die Geiß
ins Visier zu kriegen.
Passt es, fragte
Christian leise, ja passt! |