BERICHT 127: Gamsjagd mit einer Auerhahn Beobachtung

Zum wiederholten male machte ich mich zusammen mit meinem Vater zur Gamsjagd auf.

Wohl keiner Jagd war ich diesem Jahr so verfallen wie jener.

Bereits früh morgens machten wir uns auf leisen Sohlen auf den Weg zu einem von uns gern aufgesuchten Platz , wo ich bereits des öfteren Weidmannsheil hatte.

Dort angekommen bereiteten wir alles vor, falls ein passendes Stück in Anblick kommen würde.

Ich hatte noch die Möglichkeit auf einen Jahrling oder eine Gais.

Plötzlich wurde die Ruhe je durch einen uns wohl bekannten Urlaut gestört.

Es war der Balzgesang des Auerhahns den wir vernahmen.

Wir waren gefesselt von diesem Schauspiel das sich ca. 30 m oberhalb uns abspielte und das im November.

Wir beobachteten die Szenerie die sich nach etwa 15 min. auf den Boden verlagerte.

Plötzlich konnten wir auch zwei Hennen erblicken, die der Hahn umgarnte.

Sie waren uns zu Beginn durch ihr Gutes Tarnkleid im Morgen grauen gar nicht aufgefallen.

Es war ein Majestätisches Schauspiel das sich vor uns vollzog.

Schade dass uns diese Jagd auf den größten Vertreter der Rauhfußhühner nicht mehr gestattet ist.

Erinnerungen an meine erfolgreiche Jagd auf diesen Urhahn in Lappland vor einigen Jahren kamen wieder in mir auf und machten mich Wehmütig.

Gams kamen an diesem besonderen Jagdtag nicht mehr in Anblick, trotzdem war es ein ganz besonderes Jagderlebnis.

 

                                                                                                        Bericht: Thomas Hofer, Revier Mareit

                                                                                                         Foto: Alfred Eckler

 

 

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