BERICHT 126: Fuchswette 2011

Wie schon in den letzen Jahren hatten wir auch dieses Jahr eine Wette laufen in der es galt so viele Füchse wie möglich bzw. mehr als die anderen zu schiessen. Nahe meines Wohnhauses konnte ich auch zwei Füchse bestätigen. Diesen sollte es am ersten Juli auch an den Balg gehen. Am Tag vor Jagdbeginn traf ich einen Kollegen, der mich dann auch ungeniert fragte wo ich den hin gehen wolle. Als ich ihm das besagte Feld schilderte, meinte er dass er auch dort hin gehen würde. Als der Ärger ein bisschen verflogen war, dachte ich mir das ich ja auch an einem anderen Ort mein Glück versuchen kann, es muss ja nicht unbedingt dieses Feld sein. So war es dann auch. Doch leider sah ich keinen Fuchs, während mein Kollege zweimal daneben schoss. Nun dachte ich mir er hat seinen Chance gehabt, nun würde ich mein Glück versuchen. Dazu war natürlich einen kleine List nötig da er wahrscheinlich nicht freiwillig das Feld ( wortwörtlich) räumen würde. So lies ich mich von meiner frisch angetrauten Ehefrau zum besagten Feld führen damit dort nicht mein Auto stand. Nun begab ich mich in einen Altholzbestand von dem aus ich das Feld und den Ansitz meines Kollegen gut einsehen konnte. Es dauerte auch nicht lange und ich sah schon einen mir bekannten Hut zwischen den Bäumen sitzen und ich konnte mir ein schmunzeln nicht verkneifen, denn er konnte mich sicher nicht sehen. Ich habe meine Sauer genau dorthin gerichtet wo der Fuchs seinen Pass hat. Alls es schon ziemlich dunkel wurde schnürte auch schon Meister Reineke ins Feld. Nun musste ich blitzschnell handeln! Sofort visierte ich den Fuchsrüden an, mäuselte, der Fuchs verhoffte und schon lies ich fliegen. Der Fuchs lag im Feuer! Was führ eine Freude. Alls ich mich umblickte , sah ich noch jemand anderes" wegschnüren". Einige Tage später hat mir dann mein Kollege erzählt dass er den Fuchs angezielt hat, und als dieser Blatt stand und er schiessen wollte ist der Fuchs plötzlich überfallen:-)

Sorry Stefan,  Waidmannsheil

                                                                                                                      Bericht: Peter Taferner

                                                                                                                      Foto: Fotograf unbekannt

 

 

 

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