BERICHT 118: Rehgaisabschuss

Es war der 22.November dieses Jahres, ich wollte es wieder einmal auf den Hirsch versuchen. Ich wählte einen unserer wenigen Hochsitze und begab mich schon bei finsterer Nacht dorthin. Nach einer halben stunde Autofahrt und eben so langem Fussmarsch erreichte ich den Hochsitz und wartete auf Tag werden. Bald hatte ich auch schon Anblick von mehreren schwarzen Rittern jedoch sind sie nur über mich hiweggeflogen um an einem anderen Platz einzufallen. Später gesellte sich auch noch ein Gamsbock in meine Nähe und kurz darauf eine Rehgais. Die Zeit verstrich als es plötzlich gegenüber laut knackste. Die Alarmglocken schrillten, das muss schweres Wild sein. Und siehe da auf dreißig Gänge verhoffte ein geringer 12ender.Alls dieser nach einer Weile verschwunden war hörte ich plötzlich oberhalb des Hochsitzes Menschenstimmen- Wanderer. So packte ich mein Zeug zusammen, stieg vom Hochsitz und hielt Ausschau nach der Rehgais. Es dauerte nicht lange und ich sah sie zwischen den "Zetten" beim äsen.

Langsam richtete ich mich für den Schuss und alls sie passend stand trug ich ihr die Kugel an, die sie sofort verenden lies. Noch eine Weile saß ich bei der Gais, trank einen heissen Kaffee und lies alles noch mal Revue passieren. Wie schön ist es doch Jäger zu sein!

Waidmannsheil

                                                                                                                     Bericht und Fotos: Peter Taferner

 

 

 

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